Ich sehne mich,
ich sehne mich—
nach der Berührung
des weichen Flors
im stillen Zimmer.
Er trägt noch
den Duft der Bergkräuter,
trägt ihn noch
in seinen Fäden,
und das Flüstern
jener Mädchen,
die mit Herz und Faden
Liebe webten,
Liebe webten—
bis rote Fische
zu Morgenträumen wurden.
Ich sehne mich,
ich sehne mich—
nach dem klaren Bogen des Brunnens,
nach dem leisen Rieseln,
nach dem leisen Rieseln
des Wassers im Stein.
Ich sehne mich.
Noch bin ich gefangen
im Gold der Brokatborten,
vor einem Spiegel,
hoch wie das Warten,
hoch wie das Warten auf Glück.
Und immer wieder
der kleine Garten,
der nach Frühling roch,
nach Frühling roch.
Ich sehne mich—
nach den reinen Stimmen
im Haus von einst.
Und nach dem Kind,
dem verlorenen Kind,
das sein Herz dort ließ—
leicht und ahnungslos,
leicht und ahnungslos—
wie ein Pfand
für die Ewigkeit.
Ich sehne mich,
ich sehne mich—
nach dem Wasser,
nach dem Garten,
nach dem Kind.
Ich sehne mich.
Arsalan-Wiesbaden
Feb, 23th 2026
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