1
Dedr Win
sang von dir…
Der Mond
stand reglos, blickte,
und schwieg.
Ein Baum
zitterte bis zum Morgen
vor Sehnsucht.
2
Deine Erinnerung,
in der Sprache des Regens,
fiel aufs Dach…
Selbst das Pflaster
hörte
das Schweigen der Gasse.
3
Ein gealtertes Blatt
rollte
über den nassen Hof…
Ein trauriges Herz,
erbarmungslos,
wand sich in sich selbst…
Der Morgen jedoch,
hinter der Tür,
kam zu spät.
4
Die feuchte Erinnerung
deines Blicks
kroch die Wand entlang…
Das Rascheln von Schuhen
drehte sich im Wind.
Die Nacht
floh leise.
5
Der Sturm
raubte
die Spur deiner Schritte…
Die Mauer der Gasse
weinte.
6
Das offene Fenster
atmete den Duft
der Hände des Frühlings ein.
7
Aus dem Rausch
deiner Ankunft,
in der Nacktheit des Herbstes…
Das Blut einer Knospe
stieg
durch die Blattlosigkeit des Lebens.
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