Der Wind
sang von dir
Der Mond stand still,
sprach nichts
Ein Baum bis zum Morgen
vor Warten
zitterte
Deine Erinnerung
mit den Worten des Regens
fiel aufs Dach… fiel hinab
Selbst das Pflaster
hörte
das Schweigen der Gasse
Ein altes Blatt
über den nassen Hof
rollte weiter
Ein trauriges Herz
erbarmungslos
wand sich in sich selbst
Der Morgen jedoch
hinter der Tür
kam zu spät
Die feuchte Erinnerung deines Blicks
kroch an der Wand… kroch hinauf
Das Rascheln der Schuhe
durch den Wind
drehte sich
Die Nacht
floh leise
Der Sturm
raubte die Spur
deiner Schritte… raubte sie fort
Die Mauer der Gasse
weinte
In der Umarmung des Fensters
atmete es
den Duft der Frühlingshände
Vom Rausch deiner Ankunft
das Blut einer Knospe
durch blattlose Erde
stieg empor
Das Blut einer Knospe
durch blattlose Erde
stieg empor…
empor.
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